Wir waren eine Gruppe von 33 Personen. Wir 3, Anna-Maria und Veronika Fessler, sowie Angelika Wechselberger waren die "Vertreter" aus Liechtenstein und erhielten den Spitznamen "s´ Trio vom Ländle".

 

Starttreffpunkt war am Bahnhof Chur wo es auch eine Vorstellungsrunde gab. Bald trugen wir alle einen farbigen Schal als Erkennungszeichen unserer Gruppe. In der Kirche des Priesterseminars feierten wir Gottesdienst, danach verewigten sich alle auf der Namensfahne, die wir weiter trugen durch die Schweiz. Abendessen gab es bereits bei den Palottiner-Patres in Gossau, wo wir in einer Turnhalle übernachteten.
Nach dem Morgengebet und einem feinen Frühstück machten wir uns Gedanken über die Legende vom 4.König und dem Stern von Bethlehem. Dann ging es auf zu einem Pilgermarsch durch die Altstadt von St.Gallen, wo wir im Dom von Bischof Ivo empfangen wurden. Er erzählte uns von seinen
Erfahrungen mit der Kirche in Europa und unter dem Kreuz. Weiter ging es nach Steinach, von dort einen kurzen Pilgermarsch nach Arbon. Am nächsten Tag ging es wieder weiter, in die Kirche in Niederbrünen und von dort weiter nach Niederwil. Auch die vielen Kinder die uns ein Stück begleiteten, durften das Kreuz tragen. Zusammen mit den Gläubigen von Oberbrüren, Niederbrünen und Niederwil, feierten wir einen schönen Sonntagsgottesdienst.
Ein grosses Dankeschön an die Köche, die uns im Saal vom Friedberg in Gossau, die uns mit einem feinen Mittagessen verwöhnten, bevor es dann weiter ging nach Neu St.Johann. Der Pfarrer von Neu St.Johann, Thomas Thalmann, trug das Kreuz selbst ins Dorf und die Kirche hinein. Dort gab es eine eindrückliche Stunde. Abendessen, danach Abendgebet in der Kapelle, so  ging auch dieser Tag zu Ende.
Der nächste Tag begann mit einem Gottesdienst in der Kirche, auch da durften sich die Gläubigen auf der Namensfahne verewigen, sie hatte nun schon eine beachtliche Länge erreicht. Wir verabschiedeten uns von Pfr. Thomas Thalmann und der Pfarrei Neu St.Johann und machten uns weiter auf den Weg nach Uznach. Dort angekommen, führten uns am Abend einige Leute das Musical vom 4.König vor. Am nächsten Morgen gab es einen geistigen Impuls und eine Stärkung für uns. Wir bedankten uns bei Bruder Josef der uns gut versorgte.
Pfäffikon – von dort ging es in einer Fusswallfahrt nach Einsiedeln. Weitere Gläubige begleiteten uns dabei. Abends angekommen zogen wir in die Klosterkirche in Einsiedeln ein und brachten das Kreuz ins Oratorium. Das folgende Abendessen liessen sich alle schmecken. Anschliessend ging es direkt zur Anbetung. Am nächsten Morgen gab es nach dem Frühstück noch ein Gruppenbild und schon ging es wieder weiter zur Pfarrei St. Johannes in Würzenbach. Dort feierte Jugendbischof Denis mit uns den Gottesdienst. Danach trugen wir das Kreuz weiter in die Hofkirche in der Stadt Luzern. Nach einem feinen Abendessen machten wir uns bereit und beim 12. Glockenschlag zogen wir in die Kirche ein. Es gab den Neujahrsegen vom Weihbischof Denis Theurillat. Anschliessend gab es einen feinen Punch zum Start ins Neue Jahr und viele gute Wünsche für das Jahr 2004. Nach einer etwas kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg nach Fribourg zur Kreuzübergabe an unsere Welschen Freunde. Der Jugendbischof Denis durfte bei einem solchen Anlass natürlich nicht fehlen. Zum letzen Mal stellen wir das Kreuz auf. Nach einem wunderschönen Gottesdienst gab es ein Festliches Essen mit vielen Leuten die zu dieser Kreuzübergabe gekommen waren. Zum Abschluss trafen wir uns noch einmal beim Kreuz und der Marienikone. Es fiel wohl allen schwer das Kreuz da stehen zu lassen und weiter zu ziehen. Noch die besten Wünsche an die Jugendlichen die mit dem Kreuz
weiterzogen. Die letzte Station dieser Reise führte uns ins Ordinariat des Bistums Basel, wo wir Thomas Ruckstuhl einen besonderen Dank für seinen Einsatz aussprachen, uns von einander verabschiedeten und uns auf den Weg nachhause machten.

Es waren wundervolle Tage

Anna-Maria und Veronika Fessler, Angelika Wechselberger

 

Ankunft des "Trios" beim Treffpunkt Bahnhof Chur. Ein Teil der Teilnehmer. Übernachtung - Massenlager in einer Turnhalle. Workshop
Fleissige Hände beim Zusammenbau des WJT-Kreuzes. Marsch mit dem Kreuz durch St. Gallen. Keiner ist zu klein, um ein Träger des Kreuzes zu sein. Neu St. Johann.
Auf dem Weg nach Uznach. Auch schlechtes Wetter konnte uns nichts anhaben - auf dem Weg nach Einsiedeln. Vor dem Brunnen in Einsiedeln. Das Kreuz wird in die Klosterkirche in Einsiedeln getragen.
Auszug aus der Klosterkirche in Einsiedeln. Ein Gruppenfoto der Teilnehmer. Auch im Bus gab es gute Unterhaltung.  Beim Abschlussfest mit Weih- und Jugendbischof Denis.